wolf

Informationen zum Thema „Wolf“

Für den Umgang mit dem Wolf sind artenschutzrechtliche Vorschriften maßgebend, deren Umsetzung in die Zuständigkeit der nach rheinland-pfälzischem Landesrecht bestimmten Naturschutzbehörden fallen. Die Verbandsgemeindeverwaltungen haben hier keine Kompetenzen.

In Rheinland-Pfalz wurde als zentraler Ansprechpartner für alle Belange zum Thema Wolf das

Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO)

eingerichtet, das organisatorisch der Landesforstverwaltung zugeordnet ist.

 

Hinweise zu Wölfen (z.B. Risse oder Sichtungen) sollten dem KLUWO möglichst sofort gemeldet werden. Hierzu wurde eine Hotline eingerichtet, die auch außerhalb der Bürozeiten

unter der Rufnummer: 06306-911-199

oder alternativ unter der Rufnummer: 06131 884 268 199

erreichbar ist. Darüber hinaus können solche Hinweise dem KLUWO auch per E-Mail an

kluwo@wald-rlp.de

übermittelt werden.


Gemeinsam mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) bietet das KLUWO auch Informationsveranstaltungen zu dem Thema an. So ist für den 02. April 2025 um 19:00 Uhr ein Infoabend mit dem Titel „Der Wolf im Westerwald“ im Dorfgemeinschaftshaus Puderbach, Am Sportplatz 1 in 56305 Puderbach geplant. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei, es bedarf keiner Anmeldung.

Auf der Internetseite des KLUWO (https://fawf.wald.rlp.de/forschung-und-monitoring-unsere-aufgaben/koordinationszentrum-luchs-und-wolf) stehen eine Vielzahl von Informationen zum Thema „Wolf“ zur Verfügung. Dazu wie sich der Wolf gegenüber Menschen verhält und was bei einer Begegnung mit dem Wolf zu beachten ist, wird hier Folgendes ausgeführt:

Verhaltensempfehlungen

Grundsätzlich zeigen Wölfe kein Interesse an Interaktionen mit Menschen. Sie sind jedoch wehrhafte Wildtiere, die – wie Wildschweine andere Wildtiere auch – niemals gefüttert oder aktiv bedrängt werden dürfen.

Seit dem Jahr 2000 breitet sich der Wolf eigenständig wieder in Deutschland aus. In diesem Zeitraum wurde bisher kein aggressives Verhalten gegenüber Menschen registriert. Allerdings haben sich seitdem zwei Wölfe auffällig gegenüber Menschen verhalten, da sie die Nähe zu diesen tolerierten. Dieses Verhalten ist sehr wahrscheinlich auf eine Anfütterung dieser Wölfe in jungen Jahren durch Menschen zurück zu führen. Eines dieser beiden Tiere wurde daraufhin mit entsprechender Genehmigung getötet und das andere Individuum tot aufgefunden.

Sollten Sie dennoch mal einem Wolf begegnen beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  •  Ruhig verhalten und stehen bleiben.
  •  Nicht auf den Wolf zugehen.
  •  Auf keinen Fall einen Wolf füttern.
  •  Um den Abstand zu vergrößern können Sie sich langsam zurückziehen.
  •  Im Normalfall zieht sich der Wolf von selbst zurück, falls nicht machen Sie sich durch, z.B. Rufe, starkes Gestikulieren und klatschen, bemerkbar.- - bei weiterer Annäherung des Tieres – mit Gegenständen werfen.
  •  Hundehalter sollten in Wolfsgebieten ihren Hund an der Leine halten. Bei einem Zusammentreffen mit dem Wolf die Leine möglichst kurz halten.
  •  Wenn Sie einen Wolf gesehen haben, bitte melden Sie die Sichtung mit möglichst genauer Ortsangabe an die Hotline.

(Quelle: KLUWO; https://fawf.wald.rlp.de/forschung-und-monitoring-unsere-aufgaben/koordinationszentrum-luchs-und-wolf/wolf/verhaltensempfehlungen)

Bei Fragen zum Umgang dem Wolf können Bürgerinnen und Bürger das Informationsangebot des KLUWO im Internet nutzen oder sich direkt dorthin wenden. Konkrete Hinweise zu Wölfen (z.B. Risse oder Sichtungen) können über die o.g. Hotline direkt bei der KLUWO gemeldet werden.